"Leipzig ist die einzige Stadt in Deutschland, die ihren Luftreinhalteplan noch nicht an die EU-Grenzwerte angepasst hat", sagte Kupfer der "Leipziger Volkszeitung". Es drohe ein Vertragsverletzungsverfahren, das den Freistaat Millionen kosten könne. Kupfer forderte die Stadt auf, umgehend einen Plan zu erstellen, um in Brüssel eine Fristverlängerung bis Juni 2011 auszuhandeln. Leipzigs Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) sagte, die Stadt arbeite bereits an der Fortschreibung des Plans. Es seien jedoch Prüfungen und Berechnungen nötig, die Zeit in Anspruch nähmen. So werde geprüft, ob die Einrichtung einer Umweltzone die Feinstaubbelastung reduzieren kann. Mit Ergebnissen des Landesamtes für Umwelt sei frühestens Ende Mai zu rechnen. dpa/han