In der deutschen Gruppe A kassierte England gegen Japan in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer zum 2:2 (0:0)-Endstand, nachdem die überragende Kelly Smith erst wenige Minuten zuvor mit einem Doppelschlag (81./83.) aus einem 0:1 eine 2:1-Führung gemacht hatte. Beide Tore für Japan fielen durch direkt verwandelte Freistöße von Aya Miyama (55./90+3). England ist am Freitag der nächste Gegner der DFB-Elf und steht nach dem Remis gegen die Asiatinnen dann schon unter Druck. Deutschland (3 Punkte) ist nach dem glanzvollen 11:0 gegen Argentinien am Montag souveräner Tabellenführer in der Gruppe A vor England und Japan (jeweils 1) sowie Argentinien.
Die eigentlichen Überraschungen aber gab es in der Gruppe B. Top-Favorit USA konnte eine Auftaktschlappe nur mit Mühe verhindern. Die Mannschaft, die von den zurückliegenden 46 Spielen nur eines (im Elfmeterschießen gegen Deutschland) verlor, kam in ihrem ersten Spiel gegen Nordkorea nicht über ein glückliches 2:2 (0:0) hinaus. Sehr schwer tat sich auch Schweden, das gegen Afrika-Champion Nigeria nur zu einem 1:1 kam. (dpa/jam)