Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in einer akuten, sie gefährdenden Situation. In zehn Fällen wurden die Betroffenen gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten aus den Familien geholt. Rund ein Viertel der Inobhutnahmen erfolgte auf eigenen Wunsch, wie es in der Mitteilung hieß. Anlass für das Eingreifen der Behörden waren unter anderem die Überforderung der Eltern, Beziehungsprobleme und Vernachlässigung, aber auch Straftaten von Jugendlichen.
(dpa/bw)