Wie das Innenministerium am Freitag in Potsdam mitteilte, stehen zudem landesweit in acht Städten und Gemeinden Bürgermeisterwahlen an. Landräte und hauptamtliche Bürgermeister werden für acht Jahre gewählt. In der Uckermark sind neben dem Landrat zwei Bürgermeister zu wählen. Auch in Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Havelland sind Chefsessel in Rathäusern zu besetzen. Sollte keiner der Bürgermeisterkandidaten die notwendigen Stimmen erhalten, sind Stichwahlen am 14. März, in Märkisch-Oderland am 21. März, fällig.Um die Wahl des Uckermark-Landrates hatte es Ende 2009 politischen Wirbel gegeben. Der Kreistag wollte den Akt über die Bühne bringen, bevor 2010 nur noch Direktwahl möglich ist. Doch scheiterte das Vorhaben an einer Bürgerinitiative. Sollte nun keiner der vier Kandidaten, darunter der derzeitige Landrat Klemens Schmitz (parteilos), die erforderliche Stimmenzahl erhalten, wird der Landrat wie früher vom Kreistag bestimmt.In sieben der acht Kommunen stellen sich auch die aktuellen Bürgermeister zur Wahl. Am begehrtesten scheint der Posten im uckermärkischen Templin zu sein, wo Amtsinhaber Ulrich Schoeneich (parteilos) gegen sieben andere Kandidaten antreten muss. In der Flößerstadt Lychen kämpfen drei Kandidaten um den Posten des Stadtoberhauptes; auch Amtsinhaber Sven Klemckow (Linke) ist dabei.In drei Rathäusern von Märkisch-Oderland, in Strausberg, Neuenhagen und dem Doppeldorf Petershagen/Eggersdorf, könnte es einen Wechsel an der Verwaltungsspitze geben. Außerdem wird auch in den Städten Rathenow (Havelland) und Fürstenwalde (Oder-Spree) sowie in der Gemeinde Wustermark (Havelland) gewählt. dpa/jc