Die Wahlen hatten bundesweit für Aufregung gesorgt, nachdem bekannt wurde, dass in Spremberg mehr als 33 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen für die rechtsradikale NPD gestimmt hatten. "Der Schwerpunkt der Wahlen liegt aber nicht in Kitas", so Münch. "Wir halten die U-18-Wahl weiterhin für ein wichtiges Testinstrument zum Erleben von Politik." Was den hohen Anteil rechtsextremer Stimmen betrifft, erklärte die Ministerin, dass im Süden Brandenburg zahlreiche Projekte gegen den Rechtsextremismus liefen. "Da braucht man aber einen langen Atem."