56 Menschen sterben. Im Internet bekennt sich eine Geheimorganisation Qaida al-Dschihad zu den Anschlägen.

31. August 2004 in Moskau: Eine mutmaßliche Tschetschenin sprengt sich am Eingang der belebten U-Bahn-Station Rischskaja im Norden der Stadt in die Luft. Elf Menschen sterben, darunter die Attentäterin und ihr Komplize. Die Terrorgruppe Islambuli-Brigaden der Al Qaida bekennt sich zu der Tat.

6. Februar 2004 in Moskau: Bei einem vermutlich tschetschenischen Selbstmordanschlag in einem voll besetzten Waggon der U-Bahn werden 41 Fahrgäste getötet und viele verletzt.

11. Juni 1996 in Moskau: Auf einer viel befahrenen Linie explodiert unter einem Sitz eine Bombe. Vier Menschen sterben.

25. Juli 1995 in Paris: Algerische Islamisten zünden eine Bombe in einer Untergrund-Schnellbahn im Bahnhof Saint-Michel. Acht Menschen werden getötet, mehr als 100 verletzt.

20. März 1995 in Tokio: Mitglieder der japanischen Aum-Sekte setzen in mehreren U-Bahn-Waggons das Nervengas Sarin frei. Zwölf Menschen sterben.

3. Mai 1994 in Baku (Aserbaidschan): Zwischen zwei Stationen explodiert in einem U-Waggon ein Sprengsatz, im Tunnel bricht Feuer aus. Sieben Reisende kommen ums Leben.

19. März 1994 in Baku: 13 Menschen sterben, als in einem voll besetzten Zug eine Zeitbombe explodiert. 50 Menschen werden verletzt.

8. Januar 1977 in Moskau: Zwischen zwei Stationen explodiert ein unter einer Sitzbank versteckter Sprengsatz. Für den Mord an sieben Fahrgästen werden drei Armenier verantwortlich gemacht und 1979 hingerichtet.