Am liebsten stänkert der grüne Promi gegen die FDP. Den liberalen Vorschlag, die Griechen könnten ja ein paar Inseln verkaufen, um ihrer Finanzkrise zu entkommen, konterte Trittin mit der Bemerkung: "Ich warte jetzt nur noch auf den Vorschlag aus Ihren Reihen, wir könnten doch Sylt und Helgoland verkaufen, um Ihre Steuerreform zu finanzieren." An anderer Stelle bekundete er sogar liberales Mitgefühl: "Wir dürfen nicht länger tatenlos zuschauen, wie immer mehr unschuldige FDP-Basismitglieder durch Äußerungen und Auftreten ihrer Parteiführung und ihrer Regierungsmitglieder an den Rand der Gesellschaft geraten", schrieb Trittin in einer Pressemitteilung. Er fordere deshalb ein bundesweites Aussteigerprogramm für gemäßigte FDP-Mitglieder. Es solle neben der Möglichkeit, in schweren Fällen mit einer neuen Identität jenseits der FDP noch einmal von vorn zu beginnen, speziell zugeschnittene Integrationskurse beinhalten, schlug Trittin vor. Die Freidemokraten fanden das überhaupt nicht lustig. Dabei verstand sich Trittins Erklärung nur als netter Aprilscherz.