(si) Der Freistaat ist bei Touristen beliebt wie noch nie. Zum ersten Mal habe im vergangenen Jahr die Zahl der Gästeübernachtungen in Sachsen die 20-Millionen-Grenze überstiegen. Das hat das Wirtschaftsministerium in Dresden am Montag mitgeteilt und als „historischen Rekord“ bezeichnet.

„Ich freue mich, dass die 20-Millionen-Schallmauer durchbrochen worden ist“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Mit der Anfang des Monats verabschiedeten „Tourismusstrategie Sachsen 2025“ sei der Grundstein gelegt worden, dass sich die positive Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen werde. Bereits 2017 war im Freistaat ein touristisches Rekordjahr mit hohen Zuwächsen.

Die mit Abstand meisten Gäste und Übernachtungen wurden dabei in Dresden gezählt. Die Landeshauptstadt steuerten 2018 mehr als 2,2 Millionen Gäste an. Das sei ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Die Zahl der Übernachtungen in der Metropole stieg um 3,9 Prozent auf über 4,4 Millionen. An zweiter Stelle folgt Leipzig vor dem Erzgebirge.

Deutlich gestiegen seien auch die Zahlen ausländischer Gäste. Erstmals hätten die sächsischen Gastgeber mehr als eine Million ausländische Gäste beherbergen können. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste im Freistaat stieg um 6,2 Prozent auf knapp 2,2 Millionen Übernachtungen. „Damit hat Sachsen wieder einen höheren Zuwachs bei den Übernachtungen ausländischer Reisender erzielt als Deutschland insgesamt“, sagt Hans-Jürgen Goller, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen bei der Präsentation der Zahlen.