"Sachsen muss auf dem Reisemarkt als Dachmarke noch besser etabliert werden", sagte gestern die Beauftragte für Tourismus der CDU-Landtagsfraktion, Jutta Schmidt. Der Tourismus müsse sich den Anforderungen des Marktes besser anpassen. Die zahlreichen Projekte der Staatsregierung zur Unterstützung des Tourismus müssten noch intensiver koordiniert werden, sagte Schmidt.
Die Regionen, der Landestourismusverband und die Ressorts in der Landesregierung sollten enger zusammenarbeiten. Schmidt erneuerte die Forderung nach einer Fortschreibung des Tourismus-Konzeptes. "Es lohnt sich, bei der Überarbeitung auch über den eigenen Tellerrand zu sehen", sagte sie. Beispiele aus der Schweiz und Österreich zeigten, wie Tourismusorte international präsentiert werden können.
Im vergangenen Jahr hat es nach Angaben des Landesamtes für Statistik eine Million Übernachtungen weniger in Sachsen gegeben als 2001. Die Zahl der Gäste und der Bettenbuchungen ging um sieben Prozent zurück. (dpa/ta)