Auf winterlich-glatter Straße sind drei Männer am ges trigen Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der Autobahn A 13 im Kreis Dahme-Spreewald ums Leben gekommen. Wie die Polizei weiter berichtete, war der 28-jährige Fahrer zwischen Duben und Freiwalde auf rutschiger Straße mit hoher Geschwindigkeit am Ende eines Staus auf einen stehenden Lastwagen aufgefahren. Der Kleinwagen sei durch die Wucht des Aufpralls unter den Anhänger geschoben worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei in Cottbus starben der 28-Jährige, sein 19-jähriger Bruder und ein 35 Jahre alter Begleiter aus dem gleichen Ort im Spree-Neiße-Kreis noch am Unglücksort.

"Die Autobahn war geräumt", sagte eine Polizeisprecherin, die selbst am Morgen die Lage in Augenschein genommen hatte. Die drei Männer seien nach ersten Erkenntnissen auf dem Weg zur Arbeit in Berlin gewesen. Die Autobahn musste über mehrere Stunden gesperrt werden.

Wie das brandenburgische Polizeipräsidium berichtete, ereigneten sich bis zum Abend in der Lausitz und im übrigen Land insgesamt 168 Verkehrsunfälle. Davon waren mehr als 50 witterungsbedingt, sagte ein Sprecher. Dabei wurden 14 Menschen verletzt, die meisten von ihnen nur leicht.

In Sachsen verliefen die Verkehrsunfälle am gestrigen Dienstag alle vergleichsweise glimpflich. Es gab überwiegend nur leicht Verletzte und Sachschäden.