Ziel sei ein mutmaßliches Versteck von 25 Aufständischen mit Verbindung zum jordanischen Top-Terroristen Abu Mussab el Sarkawi gewesen.
Wie neueste amerikanische Erkenntnisse belegen, hat der Iran Al-Quaida-Terroristen viel umfangreicher unterstützt als bislang angenommen. Davon hätten auch einige der Attentäter profitiert, die am 11. September 2001 in den USA vier Flugzeuge entführten und zwei in das World Trade Center und das Pentagon in Washington lenkten, heißt es in dem Abschlussbericht der Kommission zur Untersuchung der Anschläge, der wahrscheinlich am Donnerstag veröffentlicht wird. Teheran wies die Vorwürfe zurück.
Unterdessen wurde bekannt, das das Terrornetzwerk Al Quaida Italien "eine letzte Warnung" gegeben hat. Es werde ein "Blutbad wie am 11. September" geben, sollte es in Rom zu keinem Regierungswechsel kommen, heißt es in einer Erklärung, die am Wochenende auf einer islamischen Webseite veröffentlicht und der Terrorgruppe Abu-Hafs-el-Masri-Brigaden zugeschrieben wurde. Terrorexperten hätten sich beunruhigt über die neuen Drohungen gezeigt, berichteten italienische Medien.
Berlusconi gilt als einer der engsten Verbündeten des amerikanischen Präsidenten George W. Bush im Irak-Konflikt. (dpa/AFP/B.M.)