Die Werbung für sein im kommenden Jahr startendes Historiendrama „Lincoln“ läuft bereits, und erst im Oktober kam seine computer animierte Verfilmung der Abenteuer von Tim und Struppi in die Kinos.

Bei all der Arbeit an seinen laufenden und geplanten Projekten steht für Spielberg trotzdem die Familie an erster Stelle. „Ich arbeite an Wochenenden nicht. Wochenenden sind für meine Kinder da“, sagte er einmal. Auch zum Abendessen sei er immer zu Hause, wenn er nicht gerade für Dreharbeiten verreist ist. „Ich bringe die Kinder ins Bett, erzähle ihnen Geschichten und bringe sie am nächsten Morgen zur Schule.“

Wenn diese Gutenacht-Geschichten seinen Filmen entsprechen, dürften Spielbergs sieben Kinder jedoch einige Albträume gehabt haben. Schon mit seinem ersten großen Erfolg „Der weiße Hai“ versetzte Spielberg 1975 das Publikum in Angst und Schrecken. In jedem seiner Filme, in denen eine Figur in Gefahr gerät, verarbeite er seine eigenen Ängste, gestand die Hollywood-Legende.

Spielbergs Filme wie „E.T.“, „Jurassic Park“ oder „Schindlers Liste“ waren stets Kassenschlager. Trotz aller Erfolge beim Publikum ging Spielberg bei Preisverleihungen aber lange Zeit leer aus. Zwar gewann der Sohn eines Elektroingenieurs und einer Konzertpianistin als 13-Jähriger mit seinem 40-Minüter „Escape to Nowhere“ einen Amateurfilmwettbewerb. Doch erst das in Schwarz-Weiß gedrehte Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ wurde 1994 bei den Oscars als bester Film und Spielberg als bester Regisseur ausgezeichnet. Mit „Der Soldat James Ryan“ konnte Spielberg diesen Erfolg im Jahr 1999 wiederholen.

Seit 1991 ist Steven Spielberg in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Kate Capshaw verheiratet.