Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Unfall im Sportklettergebiet am Spitzberg in Oderwitz am 21. April auf eine Kombination aus bedauerlichem Fehlverhalten der Sportler und unkalkulierbaren Natureinflüssen zurückzuführen sei.

Die Kletterer hätten einen in den Fels gehauenen sogenannten Umlenkhaken unsachgemäß stark belastet. Dabei sei die Felsplatte mit dem Haken aus der Wand gebrochen. Der Mann und die Frau waren etwa 20 Meter in die Tiefe gestürzt. Während der 36-Jährige noch am Unglücksort gestorben war, hatte die Frau schwer verletzt überlebt.