" Sie habe dort die Berufe Staatssekretärin und Anwältin angegeben. Die Zulassung als Rechtsanwältin habe sie allerdings Ende vergangenen Jahres zurückgegeben. Anlass war, dass sie als Staatssekretärin verbeamtet wurde. "Das habe ich der Anwaltskammer korrekt angezeigt", sagt Tina Fischer. Die Berufsbezeichnung auf dem Wahlzettel sei dazu da, dass der Wähler den Kandidaten einordnen kann, wenn er sich nicht schon zuvor mit dem Thema befasst hat. Fischer studierte Rechtswissenschaften und wurde im Jahr 1996 als Rechtsanwältin zugelassen.

Die SPD-Kandidatin bewirbt sich im Wahlkreis 62 mit Dahme-Spreewald, Teilen von Teltow-Fläming und Lübbenau (OSL) um das Bundestagsmandat. Ihre Bezeichnung auf dem Wahlzettel war unter anderem von der Jungen Union der CDU heftig kritisiert worden.