Es könne nicht sein, „dass man Arbeitsplätze dabei riskiert, dass man eine gesamte Region infrage stellt“.

Sachsen und Brandenburg verbindet das gemeinsame Braunkohle-Fördergebiet in der Lausitz. Man brauche die Braunkohle als Brückentechnologie für die Energiewende, sagte Tillich. „Und die Braunkohle hat nach meinem Dafürhalten noch eine Perspektive für die nächsten 20, 30 - vielleicht auch noch darüber hinaus - Jahre, wenn sie im Wettbewerb bestehen kann und man nicht fremde, politische Eingriffe macht, um sie nicht mehr wettbewerbsfähig sein zu lassen“, sagte Tillich.

Laut ARD-Recherchen hat Gabriel seine Klimaabgabe für alte Kohlekraftwerke aufgegeben. Ein Sprecher dementierte dies jedoch am Mittwoch. „Die Kohle-Abgabe ist nicht von Tisch. Die Gespräche laufen weiter“, sagte er.