Darüber sei er sich mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) einig. Es sei eine Kompetenz vorhanden, die es zu bewahren gelte, betonte Tillich. In Görlitz traf er sich mit dem dortigen Betriebsrat, um über die anstehende Umstrukturierung zu sprechen. Auch eine Werksführung stand auf dem Programm.

Nach derzeit bekannten Planungen könnte die angekündigte Neuausrichtung den Schienenfahrzeughersteller Görlitz besonders hart treffen. Wenn künftig nur noch Aluminium-Wagenkästen am Standort gebaut werden, bedeute das den Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze.

Tillich ging davon aus, dass bis zum Sommer Klarheit über die Zukunft der deutschen Bombardier-Standorte herrsche. "Wir wollen die Zeit nutzen, um unseren Beitrag zu leisten", erklärte der Ministerpräsident. Er stellte damit erneut Fördermittel in Aussicht - wenn der Konzern ein schlüssiges Konzept vorlege.