Es bestehe eine für beide Seiten außerordentlich fruchtbare Partnerschaft „mit exzellenten Aussichten“, sagte Tillich am Montag zur Eröffnung eines Wirtschaftsforums in der russischen Metropole. Zugleich verwies er auf das Know-how sächsischer Firmen insbesondere in der Automobilindustrie. Tillich ist noch bis Mittwoch mit einer großen Wirtschaftsdelegation in St. Petersburg. Die Millionenstadt gilt europaweit als zunehmend wichtiger Standort der Automobilindustrie. Anlass der Reise ist das 50. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Dresden und St. Petersburg, das bis 1991 Leningrad hieß.

Pilot in Görlitz übersteht Bruchlandung

Ein 64 Jahre alter Pilot ist bei einer Bruchlandung auf einem Flugfeld in Görlitz mit dem Schrecken und einer leichten Verletzung davongekommen. Sein Ultraleichtflugzeug geriet am Sonntag nach der Landung bei einem Bremsmanöver außer Kontrolle und drehte sich aufs Dach, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Schaden beträgt 30 000 Euro.

Weiter großes Interesse an Stasi-Akten

Das Interesse der Sachsen an Einsichtnahme in die Akten der früheren Staatssicherheit ist auch 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution wie auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen unvermindert hoch. Im ersten Halbjahr 2011 wurden bei den Außenstellen des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Dresden 3621, in Chemnitz 3 123 und in Leipzig 2807 Anträge auf Einsicht gestellt.

Sachsens Piraten streben in den Landtag

Sachsens Piraten meinen es ernst: Nachdem der Partei in Berlin vor zwei Wochen mit stolzen 8,9 Prozent der Sprung ins Abgeordnetenhaus gelungen ist, peilt sie auch für die nächsten Kommunal- und Landtagswahlen im Freistaat Erfolge an. „Wir wollen in allen Parlamenten vertreten sein, das ist unser Ziel“, sagte der Landesvorsitzende Andreas Romeyke am Rande des Parteitags am Samstag in Leipzig.

„Katschn“ im Freistaatbeliebtestes Wort

Wenn der Kiefer ständig auf- und zuklappt und das nicht ganz geräuschlos passiert, fehlt dem Rest der Republik ein Wort dafür. In Sachsen nennt man das laute oder schmatzende Kauen ganz einfach „Katschn“ – und am Sonntag wurde es zum beliebtesten sächsischen Wort des Jahres 2011 gekürt. Bei einer Abstimmung im Internet entschieden sich knapp 29 Prozent der mehr als 20 000 Teilnehmer für den Begriff – vor „Ränft“ (Brotkanten) und „Dorheeme“ (Zuhause), wie die Ilse-Bähnert-Stiftung mitteilte.