Nach Angaben von Vier Pfoten werden im Dresdner Physiologiekurs Heuschrecken und Ratten verwendet. „Das Töten von Tieren zu Lehrzwecken ist eine Methode aus dem Mittelalter“, kritisierte Kampagnenleiterin Martina Stephany. Neben Dresden hatte die Tierschutzorganisation auch andere Universitäten angeschrieben. Heute gebe es moderne Alternativen wie künstliche Organpräparate und Videosimulationen. Dennoch würden an deutschen Universitäten in den Bereichen Biologie, Medizin und Veterinärmedizin etwa 60 000 Tiere für die Lehre getötet, rechnete die Organisation vor. Die Universität Mainz habe als erste in Deutschland die Sezierpflicht aufgehoben.