Von dem Gipfel solle auch das Signal ausgehen, dass Flüchtlinge nicht unter generellen Terrorverdacht geraten dürften.

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Nach den tödlichen Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien massiv angegriffen. Die Bombardements richteten sich gegen die IS-Hochburg Al-Rakka, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag unter Berufung auf das französische Verteidigungsministerium berichtete. Dabei warfen französische Jagdflugzeuge zwanzig Bomben ab. Sie hätten eine Kommandostelle mit Waffen-und Munitionslager sowie ein Ausbildungslager zerstört, hieß es.

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Nach den Anschlägen von Paris setzt die Polizei ihre Fahndung nach mutmaßlichen Komplizen der Terroristen fort. Die belgische Justiz hat den 26-jährigen Bruder eines der Selbstmordattentäters international zur Fahndung ausgeschrieben. Der Mann heißt Abdeslam Salah (Foto). Befürchtet wird, dass weitere Täter abgetaucht sein könnte.

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Nach den Anschlägen liegen die Nerven in der französischen Hauptstadt blank. Auf dem Pariser Platz der Republik brach am Sonntagabend kurzzeitig Panik aus. Die dort versammelten Menschen verließen den Platz fluchtartig. Laut Polizei handelte es sich um einen falschen Alarm.

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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben für diesen Montag um 12 Uhr alle Europäer zu einer Schweigeminute aufgerufen. "Das Gute ist stärker als das Böse", erklärten sie in einer gemeinsamen Stellungnahme.