Anupong Paochinda sprach sich für die von Abhisit abgelehnte Auflösung des Parlaments aus, falls kein Ausweg aus der Krise gefunden werde. Das fordern auch die als Rothemden bekannten Regierungsgegner, die seit vier Wochen gegen den Ministerpräsidenten demonstrieren. Stunden später empfahl die Wahlkommission die Auflösung der Partei Abhisits wegen illegaler Wahlkampfspenden. Folgt dem das oberste Gericht, müsste Abhisit zurücktreten. Bei den Unruhen waren am Wochenende 21 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 800 verletzt worden. Autopsien zeigten, dass mehrere Opfer aus dem Lager der Rothemden erschossen wurden. Abhisit beteuerte, Militär und Polizei hätten nicht gezielt mit scharfer Munition gefeuert. dpa/ab