Im vergangenen Jahr mussten allein die Landkreise und kreisfreien Städte für die Beseitigung solcher Abfälle 1,64 Millionen Euro aufwenden, fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor, teilte das Umweltministerium gestern in Dresden mit. "Die Entsorgung von illegalem und gefährlichem Abfall ist kein Kavaliersdelikt. Solch ein egoistisches Verhalten schadet unserer Umwelt und belastet die sächsischen Kommunen", erklärte Minister Frank Kupfer (CDU). Er rief die Bürger dazu auf, wachsam zu sein und Abfallsünder anzuzeigen.
Die "wilde" Entsorgung von Müll ist eine Ordnungswidrigkeit, die Geldbußen von bis zu 50 000 Euro nach sich ziehen kann.
2007 wurden im Freistaat unter anderem 5610 Tonnen Sperrmüll, 229 Tonnen Altreifen und 159 Tonnen ausgemusterte Elektrogeräte wild entsorgt. (dpa/mb)