Bislang seien nur auffällige Chats im Messengerdienst Whatsapp entdeckt worden, in den sich die 27 und 30 Jahre alten Männer über "mögliche Ziele und Methoden von Anschlägen gegen Personen und Sachen" austauschten, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Scherding am Montag in Frankfurt (Oder).

Konkret ging es dabei um Möglichkeiten zur Beschaffung von Sprengstoff. Dabei wurde auch das Stadtfest Eisenhüttenstadt als möglicher Anlass erwähnt. "Nach wie vor haben wir keine konkreten Pläne oder genaue Vorbereitungen für Anschläge gefunden", betonte Scherding. Die Haftbefehle gegen die Terrorverdächtigen lauten auf Verabredung des Herbeiführens eines Sprengstoffexplosion. Haftgrund bei dem 27-jährigen Islam-Konvertiten sei Verdunkelungsgefahr, erklärte der Oberstaatsanwalt. Den Haftbefehl gegen den 30-Jährigen setzte das Amtsgericht Eisenhüttenstadt unter strengen Auflagen aus.