"Mit unserer Aktion wollen wir ein deutliches Zeichen setzen und allen Demokraten zeigen, dass die übergroße Mehrheit der Templiner für ein gewaltfreies, friedliebendes Miteinander einsteht", hieß es gestern in einer gemeinsamen Mitteilung von Stadt und einem Gastwirt, der die Idee für das Konzert hatte.
Nach dem Mord wurden zwei Tatverdächtige aus der rechten Szene verhaftet. Kurz danach wurde ein 16-Jähriger in Templin brutal misshandelt. Auch in dem Fall kommt der Tatverdächtige aus der rechten Szene. Ursprünglich wollte der Gastwirt kurz nach Entdeckung der Tat ein Benefizkonzert veranstalten. Diese Absicht stieß in der Stadt nicht sofort auf Zustimmung. Bürgermeister Ulrich Schoeneich (parteilos) hielt den Zeitpunkt für verfrüht. Nun verständigten sich Stadt und Gastwirt auf eine gemeinsam organisierte Veranstaltung. (dpa/mb)