Wie das Hochwassermeldezentrum Frankfurt (Oder) gestern mitteilte, wurde am Pegel Kienitz (Märkisch-Oderland) bereits am Vortag der Wert für die niedrigste der vier Alarmstufen (4,50 Meter) überschritten und erreichte am Morgen 5,02 Meter. Für die Landkreise Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark wurde daher gestern die Alarmstufe I ausgerufen.
Die Pegel im unteren Bereich des Flusses unterlägen wegen der unterschiedlichen Eisverhältnisse derzeit starken Schwankungen, hieß es. Da sich das abschwimmende Scholleneis immer wieder zusammenschiebt, kann nach Angaben des Hochwassermeldezentrums das Erreichen der Alarmstufe II in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen werden. (dpa/ta)