Wie das Landeswirtschaftsministerium am Sonntag in Dresden mitteilte, ist der Überschuss dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Allein im Oktober 2012 zogen 4570 Menschen mehr zu als den Freistaat verließen - der höchste Wanderungsgewinn pro Monat seit Januar 1991. Dafür sorgten vor allem junge Menschen bis 25 Jahre, die sich an einer der Hoch- und Fachschulen im Land eingeschrieben haben, hieß es.

Sachsen hatte 2011 die Abwanderung stoppen und erstmals seit 1997 wieder mehr Zu- als Fortzüge verzeichnen können. Die Bevölkerungszahl ging leicht zurück, die Zahl der Todesfälle überstieg die der Geburten. Heute leben etwa 4,14 Millionen in Sachsen. Das sind 16 Prozent weniger als Anfang 1990. Nach Berechnungen der Experten wird die Einwohnerzahl jedoch bis 2025 weiter sinken. Prognose gehen von einem Rückgang auf 3,78 bzw. 3,65 Millionen Einwohner aus.