Die Behörde erklärte, „Felix“ sei ein extrem gefährlicher Wirbelsturm der Kategorie 4 und werde möglicherweise wieder die höchste Kategorie 5 erreichen. An der Karibikküste von Honduras und Nicaragua wurden zahlreiche Bezirke in Alarmbereitschaft versetzt. Nach Berichten örtlicher Radiosender werden Tausende Menschen in Sicherheit gebracht.

In Honduras wurden Flugzeuge bereitgestellt, um Touristen aus den gefährdeten Küstenregionen auszufliegen. Einheimische wurden in Notunterkünften untergebracht. Auch in Nicaragua wurden Menschen aus Küstenregionen vorsorglich ins Landesinnere gebracht. In Mexiko ordneten die Behörden die vorsorgliche Evakuierung des Grenzgebiets zu Belize an. Betroffen waren 12 000 Menschen.

Hurrikan-Experte Thomas Sävert vom Wetterdienst Meteomedia sagte, „Felix“ habe noch einige Stunden Zeit, um über dem sehr warmen Meerwasser Kraft zu sammeln. „Das Zentrum von „Felix“ dürfte im Bereich der Grenze von Honduras zu Nicaragua oder knapp südlich davon auf Land treffen. Hier werden neben einer bis zu sechs Meter hohen Sturmflut vor allem gewaltige Regenmengen bis etwa 500 Liter pro Quadratmeter befürchtet.

Das sind etwa zwei Drittel der Jahresmenge in Hamburg“, erläuterte Sävert. Damit drohten in der bergigen Region in Nicaragua und Honduras sowie in weiteren angrenzenden Staaten Überschwemmungen und Erdrutsche.

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