Nach einer Straßenblockade musste das Bündnis, in dem erneut Rechtsextreme mitliefen, abdrehen und zum Ausgangspunkt zurückkehren. Die Polizei hatte rund 500 Beamte im Einsatz.

Wenige Stunden vor der Kundgebung von Pegida hatte sich die Kritik an dem Bündnis verstärkt. Der Rektor der TU Dresden, Hans Müller-Steinhagen, bezog in einer Erklärung deutlich Stellung: "Natürlich sind wir alle von den Gräueltaten des Islamischen Staates entsetzt und abgestoßen. Aber davon auf das Verhalten aller Muslime, aller Flüchtlinge und Asylbewerber zu schließen, ist falsch und gefährlich und spielt rechtsradikalen Gruppierungen in die Hände", erklärte er.