„Es ist klar, dass das die Kosten der Einrichtungen erhöht“, sagte am Montag eine Sprecherin des Kunstministeriums. Offen sei, ob diese an anderer Stelle eingespart oder durch Mehreinnahmen in den Häusern kompensiert werden könnten.

Am Sonntag hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine Erhöhung der Bezüge für die rund 700 000 Angestellten der Länder in zwei Stufen geeinigt. Diese Einigung gilt für Arbeiter und Angestellte der drei staatlichen Bühnen, die nach dem Tarif für den Öffentlichen Dienst der Länder bezahlt werden. Betroffen sind laut Ministerium 625 Stellen und damit etwa die Hälfte der Beschäftigten an Sächsischer Staatsoper, Staatsschauspiel und Landesbühnen Sachsen. Künstler und Musiker werden nach anderen Tarifverträgen bezahlt. „Im Zweifel müssen wir darauf drängen, dass uns die Mehrbelastung nachträglich gewährt wird“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer des Staatsschauspiels, Hergen Gräper. Auch die Landesbühnen wollen das Gespräch mit dem Freistaat suchen, der jährlich einen Zuschuss gibt. dpa/ab