Bei einer Laufzeit von 18 Monaten wurden außerdem eine Einmalzahlung von 500 Euro zu Weihnachten 2009 und Verbesserungen bei der Arbeitszeitplanung verabredet. Die Bahn-Mitarbeiter im Schichtdienst bekommen zwölf komplett freie Wochenenden im Jahr, von denen acht vorab in einem neuen Jahresruhezeitplan festgeschrieben werden, berichtete der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky. Die erste Gehaltsstufe von 2,5 Prozent greift sofort, die zweite mit weiteren 2,0 Prozent zu Beginn des kommenden Jahres. Hansen sagte, die schnelle Einigung sei wichtig für die künftige Verhandlungskultur im Unternehmen. Diese sei in der wirtschaftlichen Krise entscheidend. "Wir möchten alle Mitarbeiter an Bord halten", versprach der frühere Transnet-Chef. "Wir haben eine gemeinsame Lösung gefunden, mit der alle Seiten zufrieden sein können." Das Ergebnis gehe deutlich über die zu erwartende Inflation hinaus und sichere die Kaufkraft der Beschäftigten. Rund 80 Prozent der Mitarbeiter sind nach Angaben der Bahn im Schichtdienst tätig. Sie müssen an sieben Tagen in der Woche zu verschiedenen Zeiten Dienst tun. Die Planung der Einsätze richtet sich nur zum Teil nach den vorher festgeschriebenen Fahrplänen. Rund die Hälfte des Güterverkehrs wird adhoc geplant, weitere Störfaktoren bei der Planung des Personaleinsatzes sind unter anderem Krankheitsfälle und verpasste Anschlüsse. dpa/ab