Isla mistische Taliban haben in einer Schule in der pakistanischen Millionenstadt Peshawar ein Blutbad angerichtet und mindestens 130 Kinder und Jugendliche getötet. Insgesamt kamen mehr als 140 Menschen ums Leben, mehr als 250 weitere wurden verletzt, wie die Regierung der Provinz mitteilte .

Die pakistanischen Taliban bekannten sich zu der Attacke vom Dienstag und sprachen von einem Racheakt für eine seit Monaten laufende Militäroffensive in ihren Stammesgebieten. Am Dienstagabend (Ortszeit) beendete die Armee die Geiselnahme nach stundenlangen Gefechten. Alle sechs Angreifer seien tot, teilte das Militär mit.

Die Extremisten waren vormittags in die vom Militär betriebene Schule eingedrungen und hatten etwa 500 Schüler und Lehrer als Geiseln genommen. Medienberichten zufolge missbrauchten die Taliban Schüler als menschliche Schutzschilde. Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl weiter steigt. Mehrere Dutzend Kinder erlitten Schussverletzungen, ihr Gesundheitszustand war kritisc h.

Ein Taliban-Sprecher rechtfertigte den Angriff in örtlichen Medien. Die vom Militär betriebene Schule sei zum Ziel geworden, "weil sie auch unsere Familien angreifen. Wir wollen, dass sie den Schmerz fühlen, den wir fühlen." Die A rmee geht im Grenzgebiet zu Afghanistan gegen radikal islamische Gruppen vor. Dabei wurden nach Regierungsangaben bereits Tausende Extremisten getötet und vertriebe n.

Kommentar & Politik Seiten 2 & 6