(dpa/roe) Roboterjournalismus und der Einsatz künstlicher Intelligenz in Redaktionen bietet aus Expertensicht viele Chancen für die Medienwelt. Journalisten könnten in der Arbeit unterstützt werden und ihren Kontakt zu Lesern und Nutzern verbessern. Dabei gehe es nicht nur um Hilfe beim Erstellen von Texten. „Die Möglichkeiten sind unendlich viel größer“, sagte der Internetunternehmer und Autor Sascha Lobo am Dienstag bei den Medientagen Mitteldeutschland in Leipzig. In der Diskussion um die Glaubwürdigkeit von Journalismus müssen Medien aus Expertensicht auf Qualität setzen. Wichtig seien außerdem eine klare Trennung von Werbung und Nachrichten sowie Recherche am Ort des Geschehens. Bei der Tagung diskutieren bis Mittwoch Intendanten, Entwickler, Chefredakteure, Hochschulprofessoren, Politiker, Unternehmer und Regulierer über medienpolitische Fragen und technologische Trends.

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