Dies entspreche einem Durchschnittswert von 1,54 Jungstörchen pro Horstpaar. „Um langfristig die Population zu erhalten, wäre ein Durchschnittswert von mindestens 2,0 Jungtieren erforderlich“, mahnte Schulz. Dieser Wert sei zuletzt im Jahr 2011 erreicht worden.

Vergangenes Jahr hatten nur 852 Horstpaare Nachwuchs großgezogen, im Vorjahr waren es noch knapp 900 Paare gewesen. Ursachen seien im vergangenen Jahr neben dem schwindenden Nahrungsangebot für Störche das regenreiche Wetter gewesen, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) als Veranstalter des Storchentags mit. Insbesondere die Gewitter mit Starkregen und Sturm im Sommer hätten unter den Jungtieren hohe Verluste gefordert.

Zudem seien viele Störche vergangenes Jahr erst spät von Mitte April bis Mitte mai in Brandenburg eingetroffen, berichtete der Nabu. Danach hätten viele Storchenpaare gar nicht mehr mit der Brut begonnen.