Die Chemiewaffenexperten halten sich bereits seit vergangenem Montag in dem Bürgerkriegsland auf. Bislang hatten sie Vorbereitungstreffen mit Vertretern des syrischen Regimes geführt und zahlreiche Dokumente gesichtet. An wie vielen Einrichtungen genau gearbeitet wird, blieb zunächst offen. Nach Schätzungen verfügt das syrische Regime über rund 1000 Tonnen Chemiewaffen. Mitte 2014 soll das Land nach einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates chemiewaffenfrei sein.

Präsident Baschar al-Assad zeigte sich derweil offen für eine Vermittlerrolle Deutschlands in dem seit März 2011 andauernden Konflikt. Bundesaußenminister Guido Westerwelle erteilte ihm umgehend eine Absage.