Die Informationen würden nun von den OPCW-Experten überprüft, sagte der Sprecher der UN-Partnerorganisation, Michael Luhan.

Ob Syrien alle von den beiden UN-Vetomächten bis Samstag geforderten Angaben gemacht hat, ist unklar. Einzelheiten zu der eingegangenen syrischen Erklärung nannte OPCW-Sprecher Luhan nicht. Eine schnelle Entscheidung über einen Plan zur Vernichtung der Chemiewaffen wird es aber nicht geben. Syrien muss der Organisation ein komplettes Inventar seiner Chemiewaffenbestände und Produktionsstätten übergeben. Inspekteure der OPCW würden diese Angaben vor Ort kontrollieren und das Land dabei unterstützen, alle Waffen sowie Anlagen bis zur Vernichtung sicherzustellen, teilte die OPCW mit.

Ein genauer Zeitplan wurde nicht genannt. Eine zunächst für Sonntag geplante Konferenz des Exekutivausschusses der OPCW wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Syrien wird am 14. Oktober offiziell der 190. Mitgliedstaat der Organisation.