Die 40-Jährige sei bereits viele Jahre "eine enge Begleiterin im Bestreben zur Erhaltung und Förderung der sorbischen Sprache", erklärte Domowina-Vorsitzender David Statnik.

Nach ihrem Abitur am Sorbischen Gymnasium Bautzen studierte Schenk in Dresden und Leipzig und lebt heute in Oxlund (Schleswig-Holstein). Schenk tritt die Nachfolge von Jan Budar an, der mittlerweile als Stiftungsdirektor fungiert.

Der Vorsitz im Stiftungsrat ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Das Gremium trifft sich vier Mal im Jahr und entscheidet über die Vergabe der Mittel für die neun sorbischen Institutionen in der Ober- und Niederlausitz. Der Etat der Stiftung beträgt 18,6 Millionen Euro.