In den vergangenen Wochen hatte die Gemeinde die Potsdamer Biosphäre für das Freitagsgebet nutzen dürfen, nachdem die eigene Moschee beim Freitagsgebet nicht mehr ausreichend Platz für die jeweils 400 bis 500 Teilnehmer bot. Die Biosphäre wurde von der Stadt allerdings nur bis zum Frühjahr als Notlösung zur Verfügung gestellt.

Unterstützung erhielt die Gemeinde von der Integrationsbeauftragten des Landes, Doris Lemmermeier. "Ich würde mich freuen, wenn das gehen würde", sagte sie. Die bisherige Moschee sei zu klein und biete zum Beispiel auch keinen eigenen Raum für Frauen.

Die islamische Gemeinde in Potsdam sei auch für das Land ein sehr guter Kooperationspartner, sagte Lemmermeier. "Wir können nicht sagen, salafistische Gruppen wollen wir nicht, und so einen Verein dann in der Luft hängen lassen."

Nach Möglichkeit will die islamische Gemeinde jetzt ein Gebäude kaufen. "Wir wollen keine kostenlose Sache."