Die südlichen Kolonnaden waren stark einsturzgefährdet. Hauptproblem waren im Säuleninneren korrodierte Stahlträger, die sich dadurch aufgebläht haben. Knapp 330 000 Euro aus Kassen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz flossen in die Rettungsaktion. Das Geld kam teils über Spenden zusammen. Fünf Monate hat die Generalüberholung in Anspruch genommen. Die nördlichen Kolonnaden sollen in den kommenden Jahren saniert werden. Hierfür sollen weitere Spendengelder eingeworben werden. Laut Stiftung sind bereits 17 000 Euro zusammengekommen. Das weltweit als einstige "Agentenbrücke" zwischen West und Ost im Kalten Krieg bekannte Bauwerk gehört seit 1990 mit den umliegenden Schlössern und Parkanlagen zum Unesco-W elterbe.