"Vorgesehen ist, den Richtlinienentwurf noch vor Weihnachten zu unterzeichnen", sagte ein Sprecher des Potsdamer Innenministeriums gestern.
Der Landesfeuerwehrverband geht von etwa 100 Stützpunktfeuerwehren aus. Dies sollen aus verschiedenen Wehren zusammengestellte, mit neuester Technik ausgestattete Einsatzgruppen sein, die 24 Stunden bereit sind. Gleichzeitig bleiben jedoch die Ortsfeuerwehren erhalten. Nach Auskunft des Ministeriumssprechers sollen die Kreise ihre Stützpunkte Anfang 2007 festlegen.
Das Land wird vom nächsten Jahr an den kommunalen Brandschutz mit jährlich neun Millionen Euro unterstützen, etwa fünf Millionen Euro sollen in die Stützpunktfeuerwehren fließen. Mit dem Geld muss nach Ansicht des Landesfeuerwehrverbandes vor allem moderne Technik angeschafft werden. Über 40 Prozent der Fahrzeuge seien völlig veraltet, sagte Präsident Manfred Gerdes. Neue kosten zwischen 200 000 und 300 000 Euro. Auch angesichts massiver Nachwuchssorgen sind die Stützpunktfeuerwehren nach Überzeugung von Gerdes die einzige Chance, weiter einen flächendeckenden Brandschutz zu gewährleisten. (dpa/mb)