CDU-Abgeordneter Andreas Heinz überraschte mit der Argumentation, wonach 90 Prozent der Ursachen für dieses Phänomen außerhalb menschlichen Zutuns liegen.
Das löste bei den Grünen Protest aus. Heinz machte unter anderem die elliptische Umlaufbahn der Erde um die Sonne, größere Vulkanausbrüche und Asteroideneinschläge für immer wiederkehrende Klimaveränderungen verantwortlich. Später räumte er ein, dass auch der vom Menschen verursachte Ausstoß von Kohlendioxid dazu beiträgt. Nach Angaben der Regierung hat Kyrill Sachsen rund 1,4 Millionen Festmeter Schadholz beschert. Das entspricht in etwa der Menge des jährlichen Holzeinschlags in den Wäldern des Freistaates. Zudem müssen Schäden in Höhe von einer Million Euro an Straßen repariert werden.
Bislang sind 35 Prozent des Schadholzes aus den Privat- und Körperschaftswäldern beseitigt, beim Staatswald sind es nur 15 Prozent. Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich (CDU) machte dafür das Regelwerk verantwortlich: Der Staatsbetrieb müsse jeden Auftrag ausschreiben. Tillich sieht nach dem Sturm weder Wald noch Forstbetriebe bedroht. (dpa/mb)