Trotz zahlreicher Meldungen über Gewalt an Schulen scheinen die Schüler diese subjektiv als nicht so gravierend zu empfinden, hieß es.
Nach Angaben von Dietmar Sturzbecher, Direktor des Instituts für angewandte Familien-, Kinder- und Jugendforschung in Vehlefanz, habe die Strategie zur Erhöhung der "sozialen Schulqualität" nicht überall gefruchtet. Vor drei Jahren waren erstmals so genannte Schülermultiplikatoren eingesetzt worden, um das soziale Klima an den Bildungseinrichtungen zu verbessern. Besonders engagierte Schüler veranstalteten Projekte zur Schulqualität.
Nachdem das Projekt "Schulqualität als Präventionsstrategie - Schülermultiplikatoren gegen Gewalt und Kriminalität" an zehn Brandenburger Schulen im vergangenen Jahr beendet wurde, zogen die Beteiligten eine unterschiedliche Bilanz. Während sich mancherorts die Lage verbessert habe, sei sie an anderen Schulen schlechter geworden. Nach Angaben des Bildungsministerium sei das Land an einer Wiederauflage des Projekts interessiert. (dpa/ta)