"Die neuen Länder haben ein großes Spektrum von gut ausgebildeten Fachkräften und eine sehr breite Hochschul- und Wissenslandschaft im Vergleich zu anderen Regionen in Europa", erklärte der Beauftragte für die neuen Länder, Wolfgang Tiefensee (SPD). Ein weiteres Plus sei die leistungsfähige, sehr gut ausgebaute Infrastruktur, die für viele Firmenansiedlungen entscheidend sei. In Ostdeutschland gebe es "hervorragende Geschäftsbedingungen", erklärte Tiefensee. "Wir dürfen diese bei aller berechtigten Kritik an den bestehenden Abhängigkeiten und der hohen Arbeitslosigkeit nicht übersehen."
Untersucht wurden Standortfaktoren wie Innovationskraft, Arbeitskräftepotenzial, Infrastruktur bis hin zu Umweltqualität und kulturellem Angebot. (AFP/ab)