Befüllt wird die Uckroer Anlage ausschließlich mit Produkten aus dem eigenen Betrieb. 22 Prozent davon ist Gülle aus den Ställen, wo 870 Milchkühe, Jungrinder und Kälber stehen. Zusätzlich kommen Mais- und Grassilage sowie Roggenschrot in die Biogasproduktion. Auf rund 250 Hektar von insgesamt 2250 Hektar bauen die Uckroer Biomasse an, also Mais, Gras, Sudangras. Ausschlaggebend für die Investition war die Novellierung des EEG im Jahr 2004, was den Betreibern von Biogasanlagen höhere Fördersummen in Aussicht stellte, sagt Geschäftsführer Norbert Zittlau. "Außerdem war der Druck durch die sinkenden Milchpreise sehr hoch. Mit 23 Cent pro Liter, die damals prognostiziert wurden, hätten wir nicht überleben können", sagt Zittlau.