Vor allem das Wetter hat den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Die erste Woche war extrem verregnet, insgesamt gab es neun Regentage", sagte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Zudem hätten die Terroranschläge von Paris "zu einer gewissen Verunsicherung" gerade in den ersten Tagen nach der Eröffnung beigetragen. Dieser Rückstand habe nicht mehr aufgeholt werden können. Dennoch habe es von den Besuchern viel Zuspruch zum weihnachtlichen Flair der Stadt und des Marktes gegeben.

Bei den 233 Händlern fiel die Bilanz zum 581. Dresdner Striezelmarkt gemischt aus: Während manche von einem Umsatzrückgang von etwa 20 Prozent berichteten, sei etwa erzgebirgische Volkskunst auch in diesem Jahr sehr gefragt gewesen. Das warme Wetter hat der Lust auf Glühwein & Co. kaum Abbruch getan: Bisher wurden rund 610 000 Tassen gespült. In der winterlichen Saison 2012 mit sechs Schneetagen waren es nach Angaben der Stadt 580 000 Tassen.

Die Striezelmarkt-Wache der Polizei musste in diesem Jahr 18 Anzeigen aufnehmen, darunter 16 Diebstähle; im Vorjahr waren es 35.