Aktivisten brachten ein Banner mit der Aufschrift "Kohle killt Klima" am Umschlagplatz für die Lausitzer Braunkohle an. Es ist eine von zahlreichen Aktionen, mit denen Aktivisten der Kohle-Gegner wie -Befürworter vor dem Treffen in Paris mobil machen. Der Verein "Pro Lausitzer Braunkohle" hatte am Donnerstag mit einem Brandbrief gegen "Grüne Ideologen" gewettert, die die Lausitz abschaffen wollten, wie es der Vereinsvorsitzende Wolfgang Rupieper ausdrückt. Rupieper bezog sich auf einen Protest von Braunkohlegegnern vor der Gebäude eines Prager Kaufinteressenten für die Vattenfall-Braunkohlesparte.

Indes hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nach Kritik an ihrem Vorstoß für einen Kohleausstieg ihre Position verteidigt und zugleich relativiert. Die SPD-Politikerin hatte zuvor erklärt, dass die Regierung direkt nach der Klimakonferenz in Paris den Kohleausstieg für die kommenden 20 bis 25 Jahre angehen müsse. Es gehe ihr nicht um ein bestimmtes Ausstiegsdatum, sondern um Klarheit darüber, dass man Kohleverstromung auf lange Sicht nicht zulassen dürfe.

An dieser Stelle war zunächst versehentlich lediglich die Pressemitteilung von Pro Lausitzer Braunkohle e.V. wiedergegeben worden.Wir bitten, diese Panne zu entschuldigen. Die RUNDSCHAU veröffentlicht keine unkommentierten Mitteilungen von Vereinen oder Institutionen, egal welchen Inhalts.

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