Bestätigt sehen sich die Grünen laut Lippold durch ein von ihnen in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten.

Die Asche sei mit Schwermetallen wie Kupfer, Cadmium, Chrom, Zink, Blei, Nickel Quecksilber oder Thallium belastet. Dennoch werde diese nicht wie in anderen Ländern auf Deponien, sondern in der Natur gelagert. Dadurch könne es zur Verunreinigung des Grundwassers kommen, hieß es. "Diese riskante Entsorgungspraxis muss sofort gestoppt werden", forderte Lippold.

Das Wirtschaftsministerium in Dresden wies die Vorwürfe zurück. Reststoffe der Braunkohlekraftwerke würden in Sachsen "in keinem Fall illegal entsorgt", hieß es. Der Kraftwerksbetreiber Vattenfall in Cottbus betonte: Die Nutzung von Braunkohlenasche und Gips sei grundsätzlich unbedenklich. Das sei mehrfach untersucht und bestätigt worden. Ein Austritt der Spurenelemente ins Grundwasser oder die Atmosphäre sei nicht möglich.