Nach den festgestellten Verletzungen des Toten geht die Polizei von einem Tötungsverbrechen aus. Am Ostermontag wurde der Mann obduziert. Mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen machte die Polizei keine Angaben zum Ergebnis der Leichenschau.Der Straupitzer Bürgermeister Winfried Rekitt (parteilos) zeigte sich schockiert: "Die Gemeinde Straupitz ist ein beschaulicher Ort, ich bin über alle Maßen bedrückt", sagte Rekitt. Am Ostermontag hatte er die Witwe des Getöteten aufgesucht und ihr alle erdenkliche Hilfe und Unterstützung der Gemeinde zugesagt. Der Tote, der in Straupitz aufgewachsen ist, hinterlässt zwei Kinder.Der Fundort der Leiche ist auf einem ehemaligen Betriebsgelände der Straßenmeisterei. Das Verwaltungsgebäude wurde nach Angaben des Bürgermeisters vor einiger Zeit zu Wohnzwecken an ein junges Paar vermietet. Ereignet hat sich die Gewalttat vermutlich nach dem Osterfeuer in Straupitz. Einwohner wollen den Toten bei dem Fest noch lebend gesehen haben. Eig. Ber./sim/az