Ihr Bauausschuss schlug dieser Tage vor, das Licht von 23 bis fünf Uhr ausgeschaltet zu lassen. Auf diese Weise wären 25 Prozent der Stromkosten von jährlich rund 75 000 Euro einzusparen. Bei der neuartigen Technik wird die Stromzufuhr über eine Handy-Nummer geregelt.Die Anregung für eine bedarfsweise Straßenbeleuchtung kommt von der Erzgebirgsgemeinde Morgenröthe-Rautenkranz, die nach eigenen Angaben mit der neuen Technik knapp 4000 Euro gespart hat. "Vom Erzgebirge lernen, heißt in diesem Fall siegen lernen", sagte einer Zeitung zufolge Groß Pankows Bürgermeister Thomas Brandt. Zwar hätten in der sächsischen Kommune die Straßenlaternen zunächst fast durchgängig bis ein Uhr gebrannt, da viele Einwohner die Handy-Technik testen wollten, schreibt das Blatt. Nach zwei Wochen habe sich die Lage aber normalisiert.dpa/ig