Die Stichwahl findet nur in Kairo, Alexandria und sieben weiteren Provinzen statt. In den restlichen Provinzen wird erst in den kommenden Wochen gewählt. Das Endergebnis dieses langwierigen und komplizierten Prozesses wird für den 13. Januar erwartet.

Assange wird vorerst nicht ausgeliefert

Wikileaks-Gründer Julian Assange darf in Großbritannien weiter gegen seine Auslieferung nach Schweden kämpfen. Großbritanniens oberstes Zivilgericht („High Court“) entschied am Montag in London, der Fall des Australiers dürfe dem Obersten Gerichtshof („Supreme Court“) des Landes vorgelegt werden. Es stellten sich Fragen „von genereller öffentlicher Bedeutung“, erklärten die Richter im Beisein von Assange.

Tauziehen mit dem Regime in Syrien

Die syrische Führung hat mit diplomatischen Vorstößen und Drohgebärden auf den internationalen Druck reagiert. Die syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete über erfolgreiche Armeemanöver vom Wochenende. Beobachter deuteten dies als versteckte Drohung des Regimes, das mit Sanktionen belegt wurde. Die Regierung erklärte am Montag aber, sie werde doch – wie gefordert – Beobachter ins Land lassen.

Rätselraten um Verlust von US-Drohne

Nach dem Verlust einer US-Aufklärungsdrohne wachsen Zweifel an der Behauptung des Irans, den unbemannten Flugroboter abgeschossen zu haben. US-Zeitungen zitierten am Montag Militärexperten, die von einem technischen Defekt ausgehen. Zugleich wuchs die Angst vor Einblicken des Regimes in geheime Militärtechnologie, sollte Teheran tatsächlich eine Tarnkappendrohne in die Hände gefallen sein.

Uno rügt Griechenland im Namensstreit

Im Streit um den Namen von Mazedonien hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag Griechenland Verstöße vorgeworfen. Mit der Ablehnung einer Aufnahme Mazedoniens in die Nato sei gegen das 1995 zwischen den Ländern geschlossene Interimsabkommen verstoßen worden, so ein Sprecher am Montag. Aus Sicht Athens ist der Name Mazedonien Teil des griechischen Nationalerbes und suggeriert einen Anspruch auf die nordgriechische Provinz gleichen Namens.

Serben im Kosovo räumen Blockaden

Die Serben im Nord-Kosovo haben am Montag mit der Räumung von Straßenblockaden begonnen. Diese hatten zu Auseinandersetzungen mit Kfor-Soldaten geführt, bei denen zwei deutsche Soldaten verletzt wurden. Serben vor Ort erklärten, die Räumung sei Teil einer Einigung mit der Schutztruppe.