Steinmeier zeigte sich hocherfreut über dieses eindeutige Votum. "Dieses Vertrauen ist Verantwortung, nicht nur das Direktmandat im Wahlkreis zu verteidigen und die SPD in Brandenburg und im Bundestagswahlkampf zu stärken", sagte er nach seiner Wahl. In seiner Dankesrede hob er hervor, dass die Bundestagswahl 2017 in einer sehr wichtigen Zeit stattfinde: "Überall in Europa sind die Populisten auf Stimmenfang. Sie gaukeln einfache Antworten vor, wo es sie nicht gibt. Sie zeichnen Politik in Schwarz und Weiß. Sie grenzen aus, wo Brücken erforderlich sind. Sie zerstören Demokratie! Dagegen werden wir uns stemmen", erklärte er.

Steinmeier war einziger SPD-Bewerber für den Wahlkreis 60, der vom Havelland über Brandenburg/Havel bis Jüterbog in Potsdam-Mittelmark reicht. Bei der Wahl 2013 holte der 60-Jährige dort das Direktmandat.