ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:37 Uhr

Statistik: Kein Ärztemangel in der Lausitz

Cottbus.. Ärztemangel in der Lausitz? In der bundesweit geführten Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung sieht das anders aus. Außer bei Hausärzten wird der Facharzt-Versorgungsgrad in den Lausitzer Landkreisen mit mindestens 120 Prozent angegeben.

Das bedeutet: Nach dieser Statistik gibt es genügend Ärzte in der Lausitz. Sie berücksichtigt Besiedlungsdichte und Bevölkerungszahl.
Dass in der Lausitz der Anteil älterer Menschen, die naturgemäß öfter Ärzte brauchen, höher ist, zieht die Statistik nicht in Betracht. Selbst wenn sich also Fachärzte zusätzlich ansiedeln wollten, bekämen sie keine Zulassung - weder Haut- oder Augenärzte, noch Psychotherapeuten oder Urologen.
Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Ärzte stehen im Verhältnis zum Bedarf laut der Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung im Spree-Neiße-Kreis zu 153,9 Prozent zur Verfügung, im Oberspreewald-Lausitzkreis zu 159,5 Prozent, in Dahme-Spreewald zu 131,2 und in Elbe-Elster zu 138,1 Prozent. Die acht HNO-Ärzte in der Stadt Cottbus entsprechen nach Ansicht der Bedarfsplaner im Gemeinsamen Bundesausschuss einem Versorgungsgrad von 124,7 Prozent. Logische Schlussfolgerung: In den Wartezimmern der Lausitzer HNO-Praxen müsste es eigentlich sehr entspannt zugehen. Theoretisch. In der Praxis hat die RUNDSCHAU das bei Dr. Katrin Kowalewski im Cottbuser Norden geprüft.
(Eig. Ber./hs)